Geschichte der Franz-Fischer-Hütte


Beginn der Hütte 1923

„In der am 12. Dezember 1923 stattgefundenen Hauptversammlung wurde einstimmig ein Beschluss gefasst, in den Radstädter-Tauern eine Hütte zu erbauen, wozu die bereitgestellten Mittel, Kronen 11.750.- verwendet werden können. Ursprünglich war als Hüttenplatz die Taferlscharte geplant.“ (aus dem Hütten-Standblatt, nach Aufzeichnung der Sektion Tauriskia des Oesterreichischen Alpenverein)

Nach mehreren Planungen und Kostenvoranschlägen wurde der Bau der Franz-Fischer-Hütte dann 1930 begonnen und 1931 fertiggestellt. Die Hütte gehört von Beginn bis Mitte der 2000er Jahre der OeAV Sektion Tauriskia des Oesterreichischen Alpenverein.

Eröffnung 1931

„…sodass die Hütte am 1. August 1931 dem Verkehr übergeben werden konnte. (…) Zum sichtbaren Zeichen der Anerkennung für das langjährige, unermüdliche, verdienstvolle Wirken des Vorstandes und seiner Frau für die Sektion und um die Entstehung der Hütte erhält dieselbe den Namen „Franz Fischer-Hütte“. Die Hütte hat 5 Schlafräume mit zusammen 31 Matratzenlager, 1 Bewirtschafter-Zimmer, 1 Gastraum, 1 Küche, 1 Speise, 1 Keller, 1 Vorraum und separat angebaut eine Holzablage.“ (aus dem Hüttenstandblatt, nach Aufzeichnung der Sektion Tauriskia des Oesterreichischen Alpenverein)

 

1935 – 1966

Weiters finden sich im Alpenvereinsarchiv Aufzeichnungen wie folgt:

      •    Zerstörung durch Staublawine, 1935

      •    Wiedereröffnung, 1936

      •    Zerstörung durch Lawine, 1963

      •    Wiederaufbau an anderer Stelle

      •    Eröffnung 17.7.1966

    •  

    1966 – 2012

    Die Hütte bleibt weiterhin im Besitz der Sektion Tauriskia des Oesterreichischen Alpenverein. Nach Bedarf wird die Hütte immer wieder erweitert, bis sie ihr Erscheinungsbild wie am Foto von 2012 hat.
    2011 erklärte sich die Alpenverein-Sektion Lungau bereit, die Wartung der Wanderwege rund um diese Hütte für das Riedingtal und das Twenger Lanschfeld zu übernehmen.

     

    Übernahme 2012 und Neubau 2013

    Unter der Obmannschaft von Willi Esl hat die Sektion Lungau des Oesterreichischen Alpenverein die Hütte 2012 von der Sektion Tauriskia gekauft und von Juni bis September 2013 neu errichtet. Die neue Franz-Fischer-Hütte spiegelt den Geist des Alpenverein wieder. Architektur und Funktion sind dem Bauplatz angepasst. Architekt war DI Florian Lüftenegger (Lüftenegger ARCHITEXTUR), Generalunternehmer bauareal. Der Neubau wurde durch Mitteln des OeAV Gesamtvereins, der Sektion Britannia des Alpenvereins, durch die Sportförderung des Landesverbandes, Tourismusförderung des Land Salzburg, der Naturschutzabteilung des Land Salzburg und Sponsoring der Gemeinde Zederhaus und der Brauerei Murau aGen „Murauer Bier“ finanziert.

     

    Pacht Evelyn Matejka 2017

    Evelyn Matejka (ehemals Pächterin der Passauer Hütte in den Leoganger Steinbergen) aus Saalfelden übernimmt die Franz Fischer Hütte als Pächterin und führt sie seitdem mit großem Erfolg und jährlich steigenden Besucherzahlen. Vor allem die hervorragende Küche und die angenehme, ruhige Athmosphäre in der gemütlichen Holzhütte ziehen Gäste aus nah und fern an.

    Seit 2021 wird Evelyn unterstützt von ihrem Lebensgefährten Tom Burger, einem Südtiroler, der zufällig als Fernwanderer bei der Hütte vorbeigekommen ist und seitdem seine zweite Heimat im Riedingtal gefunden hat.

    Förderer beim Bau

    OeAV Gesamtverein
    Sektion Britannia des Alpenvereins
    Sportförderung Land Salzburg
    Landesverband Salzburg
    Tourismusförderung Land Salzburg
    Naturschutzabteilung Land Salzburg

    Eigentümer: Österreichischer Alpenverein –  Sektion Lungau

    Obmann: Willi Esl
    Hüttenwart: Hans Kössler
    Kassier: Johann Bauer

    Für kurze Zeit standen zwei Hütten am Zaunersee: die alte (näher am See) stand den Bauarbeitern als Unterkunft in der Bauphase zur Verfügung

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